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ARBEITERWOHLFAHRT
LEINFELDEN-
ECHTERDINGEN
Aufwärts

Romy Schneider
(Rosemarie Magdalena Albach)

* 23.09.1938 in Wien

+ 29.05.1982 in Paris

Romy Schneider

Als Tochter des Schauspielerehepaars Magda Schneider und Wolf Albach-Retty wird Rosemarie Magdalena Albach 1938 in Wien geboren. Bereits mit 14 Jahren debütiert sie in dem Film "Wenn der weiße Flieder wieder blüht" (Hans Deppe, 1953). Zum Liebling des Kinopublikums der fünfziger Jahre avanciert "das süße Mädel" mit der Sissi-Trilogie (Ernst Marischka). Gegen einen vierten Sissi-Film wehrt Romy Schneider sich mit Erfolg. Die endgültige Abkehr vom Rollenklischee der Kaiserin von Österreich erfolgt mit der Fernsehproduktion von Fritz Kortner "Die Sendung der Lysistrata (1960) und mit Luchino Viscontis Episodenfilm "Boccaccio 70" (1961).

Romy Schneider zieht in ihre Wahlheimat Frankreich und setzt sich als ernsthafte Schauspielerin durch. 1969 steht sie erstmals zusammen mit Michel Piccoli in Claude Sautets "Les choses de la vie" vor der Kamera. Weitere Sautet-Filme folgen, sie werden zum Höhepunkt ihrer Karriere. Romy Schneider dreht Filme mit internationalen Darstellern und Regisseuren wie mit Andrzej Zulawski "L´Important c'est d'aimer" (1974) und mit Visconti "Ludwig II" (1972). Für ihre überzeugende Darstellung der Leni in der Verfilmung von Heinrich Bölls "Gruppenbild mit Dame" (Aleksander Petrovic, 1976/77) erhält Romy Schneider 1977 das Filmband in Gold des deutschen Filmpreises. 

Ihren größten Bühnenerfolg feiert sie mit "Schade, dass sie eine Hure ist". Jedoch bleibt ihre Begegnung mit dem Theater ein kurzer Flirt. Ihr letzter Film "La passante de Sans-souci", zusammen mit Michel Piccoli, entsteht im Frühjahr 1982. Im Mai des selben Jahres stirbt Romy Schneider in Paris. Das Filmfestival von Montreux vergibt seit 1982 in Gedenken an die großartige Schauspielerin den Romy Schneider-Preis.

Texte: Deutsches Filmmuseum, Frankfurt am Main

 
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Letzte Aktualisierung am 18.03.06
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