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ARCHIV DER AWO LE - 1978

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WALDHEIM MÄULESMÜHLE 1978

Aus dem Amtsblatt Leinfelden-Echterdingen

Spiel und Spaß bei den Ferienfreizeiten in Leinfelden-Echterdingen

Wenn in diesen Ferientagen auf den Straßen Leinfelden-Echterdingens kaum Kinder zu sehen sind. hat dies seinen guten Grund: Viele von ihnen erleben in einer der zahlreichen Ferienfreizeiten bei Spiel und Sport erholsame Tage.

Allein in den beiden mit städtischen Zuschüssen geförderten Ferienwaidheimen "Schmellbachtal" (Kath. Kirche) und "Mäulesmühle" (Arbeiterwohlfahrt) in Leinfelden-Echterdingen fanden in diesem Jahr etwa 400 Kinder einen Ferienplatz. Rund 200 Kinder aus allen vier Stadtteilen besuchen das Ferienwaldheim Bernhäuser Forst (Ev. Kirche), nahe der Markungsgrenze des Stadtteils Stetten gelegen. Zu den kostenlosen Feriensportkursen der Stadt, die noch bis 7. Juli gehen, meldeten sich bis jetzt insgesamt 280 Kinder an. Hinzu kommen noch zahlreiche Freizeiten kirchlicher Organisationen im In- und Ausland. Ein- und Mehrtagestouren der örtlichen Gruppe des Deutschen Pfadfinderbunds und eine Jugendhaus-Freizeit in Südfrankreich.

Von den Waldheim-Kindern bei ihrem Besuch in der Mäulesmühle mit einem lustigen Lied und dem "Waldheim-Orden" empfangen (v.r.n.l.): Stadtrat Auch neben Helmut Schärich von der AWO, Erster Bürgermeister Breitling, Oberbürgermeister Schweizer, Stadtrat Klein, Presseamtsleiter Wiegert und Stadtrat Klauser. 

Bei einem Besuch im AWO-Waldheim "Mäulesmühle", wo Kinder aus allen vier Stadtteilen bereits zum fünften Mal ihre Ferien verbringen, konnten sich dieser Tage Vertreter des Gemeinderats mit Oberbürgermeister Schweizer an der Spitze und der Stadtverwaltung davon überzeugen, wie gut es Helmut Schärich als Initiator und Waldheimleiterin Marianne Becker zusammen mit ihren Betreuerinnen und Betreuern verstehen, in der von der Stadt kostenlos überlassenen Theaterscheune erlebnisreiche Tage für ihre fünfundsechzig Schützlinge zu gestalten. Als Geschenk brachten die offiziellen Besucher, von den Sechs- bis Zwölfjährigen in ausgelassener Stimmung empfangen, bunte Filzstifte zum Malen. Perlen und Buntpapier zum Basteln mit. Den Waidheimbetreuern der Arbeiterwohlfahrt und der Kirchen gebühre für ihre Bereitschaft, sich der Ferienkinder alljährlich mit viel Liebe und Idealismus anzunehmen. Dank und Anerkennung, unterstrich das Stadtoberhaupt. 

Zum guten Gelingen der Waldheimfreizeit trägt auch das AWO-Altenheim Sonnenhalde in Musberg bei, das die Kinder aus seiner Küche täglich mit wohlschmeckenden Mahlzeiten versorgt. Busse der Stuttgarter Straßenbahnen bringen die Kinder morgens zu den Waldheimen und abends zu den Treffpunkten zurück. Zur Deckung der Waldheimkosten reicht der von allen Trägern einheitlich erhobene Elternbeitrag von dreiunddreißig DM je Kind und Woche bei weitem nicht aus. "Fünfzig Mark müssten wir von den Eltern verlangen, um alle Unkosten zu decken", kalkulierte Helmut Schärich. An dem verbleibenden Abmangel beteiligen sich die Stadt Leinfelden-Echterdingen und der Kreis Esslingen mit einem Zuschuss von je 1,50 Mark pro Kind und Tag, den Rest fegen die Waldheimträger aus eigenen Mitteln zu. In besonderen Notfällen gewähren sie zusätzlich Ermäßigung.

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Letzte Aktualisierung am 18.03.06
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